Laptop verloren ?!

Ich hatte schon einmal so einen Aushang gesehen – und konnte kaum meinen Augen trauen.
Nun habe ich erneut einen Aushang gesehen:
da hat allen Ernstes Jemand seinen Laptop an der Uni vergessen.
Ja wie bitte schafft man das denn? Vor allem würde mich interessieren, wann man dann merkt, dass man zwar mit Laptop zur Uni gefahren ist, aber ohne zurück gekommen ist?
Aushang - real fotografiert, nur etwas anonymisiert

Kehrwertrechner – was kann es Sinnvolleres geben?

Kaum zu glauben, aber wahr:
durch die Wikipedia bin auf folgende Internetadresse gestoßen: http://www.kehrwertrechner.de
Als ich für eine meiner E-Technik-Klausuren lernte – und in E-Technik-Vorlesungen gibt es erfahrungsmäß viel zu rechnen 🙂 – hatte ich gerade ziemlich tief verschachtelte Brüche vor mir und dabei ein paar blöde Rechenfehler gemacht.
Jedenfalls stieß ich also auf diese Adresse; ich dachte mir „OK, ist halt für diejenigen, die nicht wissen, der Kehrwert von 3*a/4 eben 4/3*a ist.“, doch nun der Witz an der Seite: sie akzeptiert nur ganze Zahlen! Ja, nur ganze Zahlen, nicht einmal reelle Zahlen sind möglich!

Projekt dezentrale Energieversorgung

Problematisch ist ja – wie allgemein bekannt – die Entwicklung des Ölpreises – ein nicht unerheblicher Anteil unserer Energieversorgung hängt ja auch damit zusammen.
Im letzten Wintersemester habe ich eine Spezialvorlesung besucht, in der ein Projekt vorgestellt wurde, welches eine Umstrukturierung der Energieversorgung beinhaltet.
Neben gleichzeitiger Nutzung regenerativer Energiequellen, Abschaffung vieler Überland-Leitungen (und damit Reduzierung der Verlustleistung) wird ein Preissystem eingeführt, das für Alle gerecht ist, höhere Ausfallsicherheit bietet und den traditionellen Energieversorgern dennoch einen Platz im Markt lässt.
Wer sich für so etwas interessiert, dem sei diese Adresse ans Herz gelegt:
http://ls3-www.cs.uni-dortmund.de/Projects/Dezent/index.xml?lang=de
Der Name DEZENT leitet sich ab von „dezentral“ und wird durch einen Elektrotechnik-Lehrstuhl unterstützt.

Anderer Fachbereich – andere Epoche

Bei meinem Eintrag über die ET-Anwesenheitsübung fiel mir dann auch mal wieder auf, wie sehr sich der Großteil der Lehrenden unterschiedlicher Fachbereiche doch … äh. … unterscheiden 😉
Aus Erfahrung aus erster Hand kenne ich ja nur die Fachbereiche Informatik und Elektrotechnik. Aber selbst da lassen sich – zumindest an meiner Uni – beachtliche Differenzen feststellen:

  • Informatiker sind seltenst im Anzug zu sehen – je nach Person fast so selten im Hemd
  • Bei WiMis an Informatik-Lehrstühlen ist es die Regel, dass sie dich duzen und du sie auch (und das unabhängig vom Alter)
  • Es gibt – zumindest in Dortmund – auch mehrere Informatik-Professoren, die sich duzen lassen und die Studenten duzen (das immerhin in der ersten Vorlesung aber auch (er)klären)
  • Als Kontaktmöglichkeit eines WiMis oder Informatik-Profs wird hauptsächlich „schickt mir ’ne Mail“ oder „kommt in meinem Büro vorbei – wenn ihr sicher gehen wollt, dass ich gerade da bin, dann schickt mir ’ne Mail“ angegeben
  • es sind immer öfter Frauen zu finden 😉 – sei es als WiMi, PD oder auch Prof.

Bei ET-Lehrenden hingegen konnte ich da doch ein paar Unterschiede feststellen:

  • ET-Profs habe ich bisher fast immer im Anzug gesehen – oder in Hemd/Pullunder-Kombination – die WiMis eigentlich immer in Hemd oder auch im Anzug
  • WiMis siezen grundsätzlich und werden dann auch gesiezt
  • ET-Professoren siezen grundsätzlich und werden dann entsprechend zurück-gesiezt
  • Die E-Mail wird als Kontaktmöglichkeit zwar auch angenommen, aber häufig wird auch noch die Telefonnummer genannt – und es gibt sehr häufig noch Sprechstunden
  • eine Frau in der Lehre der ET habe ich noch nicht sichten können

Scheint fast so, als würden (viele) ETler noch ein bisschen wie in einer früheren „Epoche“ lehren. Immerhin hat sich die Digitalisierung mittlerweile durchgesetzt: Folien / Skripte / Übungszettel gibt es an beiden Fachbereichen immer digital (als PDF) und Ergebnisse von Klausuren und Anwesenheitsübungen werden im Internet veröffentlicht. Mich würde mal interessieren, wie es da so an anderen Fachbereichen und Unis ausschaut.
Ich habe ja schon davon gehört, dass an der Uni Bochum die Anmeldung für Seminare der Pädagogik-Studenten grundsätzlich per an der Bürotür des Lehrstuhls ausgehangenem Blatt Papier geregelt wird und man dann, da etwa 30 Seminarplätze und etwa 150 Studenten, die daran teilnehmen wollen (bzw. müssen, weil sich sonst das Studium verlängert), gerne mal im Lehrstuhl-Flur campt, um am nächsten morgen rechtzeitig da zu sein.
Dazu kann ich sagen: auch, wenn der Dortmunder Studentenausweis keine schicke Chipkarte mit Lichtbild, sondern nur ein billiges Stück bedrucktes Kopierpapier ist, das man eigenhändig aus einem DIN A4-Blatt ausschneiden muss: zumindest der Informatik-Fachbereich nutzt für so etwas zentrale Anmelde- und Zuweisungsverfahren; angenehm übers Fachbereich-Netz (also von zu Hause aus per VPN-Tunnel) erreichbar, mit Berücksichtigung von Prioritäten usw.