Das iPad: ein nutzloser, zu groß gewordener iPod touch?

Steve Jobs hat ein neues Apple-Produkt vorgestellt: das Apple iPad. Es handelt sich um das seit bestimmt 1 1/2 Jahren von den Fans und Analysten herbeigeredete Tablet-Gerät.
Bei den ganzen Funktionen und Eigenschaften, die man dem Gerät im Vorfeld angedichtet hat, war eigentlich schon klar, dass gewisse Teile derjenigen, die das Gerät erwarteten, auf jeden Fall enttäuscht sein würden.
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Drucker FAIL

Kennt ihr diese lustigen DAU-FAQs, bei denen es heißt, man solle, wenn der Drucker nach einem Druckauftrag nicht druckt, einfach noch eine beliebige, möglichst hohe Anzahl den Druckauftrag neu starten?
Ich habe das immer für einen Witz gehalten – bis zu diesem einen Tag.

An der Uni haben wir einen zentralen Printserver. Dieser nimmt Dateien entgegen und bereitet sie in Druckdaten für den jeweiligen Drucker auf.
Je nach Datei kann das schonmal einige Zeit dauern. Das muss nicht zwingend mit der Dateigröße zusammenhängen, sondenr eher mit der Komplexität der im Dokument vorhandenen Objekte.
Nun, das ist vielleicht nicht unbedingt etwas, was man als Ottonormaluser wissen muss, aber wenn man Informatik studiert, kann man schon eher voraussetzen.

Nun, ich war letztens in der Uni um ein paar einzelne Folien auszudrucken. Ich wunderte mich, warum der Drucker nicht druckte – war ich mir doch sicher, dass ich kein sonderlich komplexes Dokument drucken will.
Ich öffnete die Statusseite des Printservers und siehe da: jemand hat etwas gedruckt – UND ZWAR GLEICH DRÖLFZIG MAL!

Wenigstens blieb die Genugtuung, dass der gute Student zahlen durfte – und zwar mit seiner Druckquota.
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(elektronische) Musik

Wenn man sich kennen lernt, taucht früher oder später gerne mal die Frage „Was für Musik hörst du?“ auf. Nun, bei mir ist das garnicht so einfach, mein Musikgeschmack ist recht breit gefächert, von Red Hot Chili Peppers bis „The Cranberries“, über The Cure bishin zu Grönemeyer gibt es Vieles, das ich gerne höre. Dennoch sträube ich mich vor der Aussage „querbeet“ oder „alles“, da es doch noch reichlich Zeug gibt, das mir so ganz und garnicht gefällt 🙂
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Im Internet steht alles…

… oder auch nicht.

Viele wissen das vielleicht nicht mehr, aber das Internet war ursprünlgich mal dazu gedacht, Informationen bereitzuhalten 😉

Sicherlich gilt für viele Dinge, dass man sie an vielen Orten findet oder, selbst wenn sie auf „normalem“ Wege nicht mehr erreichbar sind, in diversen Archiven noch bekommt.

In letzter Zeit habe ich aber nach verschiedenen Sachen gesucht, bei denen ich erstaunt darüber war, nichts zu finden.

RLL-Festplatten-Metriken

Mir fiel ein alter PC in die Hände. Selbstverständlich war die BIOS-Batterie leer, auf der Festplatte waren aber Daten, die es zu retten galt. Früher gab es im BIOS an die 40 voreingestellte Festplattentypen, die für die ersten Jahre auch alle Festplatten auf dem Markt abdeckten (die Möglichkeit, Festplattenparameter frei einzugeben, war mal ein Zusatzfeature (!), die Möglichkeit, automatisch die Kenndaten der Festplatte zu erkennen, kam dann sehr sehr viel später).
Bei der Festplatte in diesem Computer war es so, dass auf ihr lediglich die Modellnummer stand, und kein Aufkleber (wie damals eigentlich üblich) mit den Kenndaten.
Somit suchte ich im Internet – und fand nichts.
Es hat mich mehrere Stunden (!) Suche gekostet, bis ich dann endlich im Archiv eines Archivs einer nicht mehr online stehenden, gemirrorten, archivierten, weggespeicherten gebackupten Seite meine Information gefunden habe.
Das ist wirklich was anderes als „alles ist überall zu finden“.

Bye bye, Netscape Navigator

Es begab sich etwa im Jahr 1998. Windows war noch toll, Videos im Internet selten und ISDN die schnellste Möglichkeit, Daten per DFÜ zu übertragen.
Ich fing an, die Weiten des Internets zu erkunden. Schon bald fiel die Entscheidung gegen Outlook und den Internet Explorer, hin zu Netscape Naviagor und damit später zum Netscape Communicator. Der Rest ist Geschichte: bishin zum Netscape Navigator 4.75 ging es, dann kam auch irgendwann Linux. Irgendwann kam dann der Umstieg zu Mozilla, sowas um die Gegend 0.8 oder so. Im Jahr 2003 kam dann auch der Umstieg auf MacOS. Irgendwann kam dann auch die Aufsplittung des Mozilla-Projekts in einzelne Programme. Viel hat sich seitdem getan, was sich nicht geändert hat ist mein Mailarchiv. Seitdem ich andauernd das Mozilla-Mail-Produkt nutze, haben meine über die Jahre gesammelten Mails auch immer wieder Umzüge mitgemacht.
Nun hält GTD in mein Leben Einzug. Meine derzeit favorisierte Software dafür ist Things. Ähnlich wie ein Konkurrenzprodukt, OmniFocus, bietet auch Things die Möglichkeit, E-Mails als Notiz an ein Todo anzuhängen; diese Integration setzt aber zwingend Apple Mail voraus.
Nun, geliebäugelt habe ich damit immer mal wieder; neben verschiedenen UI-Elementen, die mir bei Mail besser gefallen als bei Thunderbird, überzeugt mich bei Mail auch die Arbeitsgeschwindigkeit.
Sodenn, mach’s gut, Thunderbird, die Zeit mit dir war schön!