Danke, Hersteller!

Ich bin mit meinem Hub auf USB 2.0 umgestigen, sprich ich habe mir einen neuen solchen zugelegt.
Die Auswahl ist groß, ich habe mich aber dazu entschieden, einen möglicht kompakten Hub zu nehmen, den man schön irgendwo verschwinden lassen kann, da ich ihn sozusagen nur als „lokalen USB-Verteiler“ brauche, wenn ich meinen Laptop auf dem Schreibtisch stehen habe, um eben Geräte wie z. B. Tastatur und Maus, externe Festplatte, etc. anzubinden.
Meine Wahl fiel auf einen wirklich winzigen Hub 4-fach-Hub im Metallgehäuse.
Es gibt mehrere Hersteller, die sehr kleine Hubs herstellen – dabei handelt es sich aber meist um rein passive Hubs, an die man auch kein Netzgerät anschließen kann – blöd, wenn man dann doch mal ein Gerät anschließen möchte / muss, das über keine eigene Stromversorgung verfügt und kein „low current“-Device ist.
Bei dem von mir ausgesuchten Hub ist dies nun aber anders.
Ich bekam ihn und musste leider feststellen, dass das Netzteil, um den Hub als aktiven Hub betreiben zu können, nicht zum Lieferumfang gehört und die angepriesene Schutztragetasche ebenso fehlte.
Also habe ich am 25.11. eine E-Mail direkt an den Hersteller geschrieben und schon am 27.11. eine freundliche Antwort erhalten.
Das optionale Netzteil ist sogar so optional, dass der Hersteller es selbst garnicht anbietet. Die Schutztragetasche könne man mir zusenden, sobald ich meine Adresse genannt habe.
Das tat ich dann auch; und – zack – heute, sprich am 30.11., liegt ein Polsterumschlag in meinem Briefkasten. Das nenne ich mal Service!
Das optionale Netzgerät werde ich dann als generisches Stecernetzgerät eines Drittherstellers bestellen.

Licht aus! – oder doch eher Hirn aus?

Groß geworben wurde und wird für die Aktion, heute am 8.12.2007 von 20:00 Uhr bis 20:05 Uhr das Licht auszuschalten, dem Klima zuliebe. Wenn auch tatsächlich für diese etwa fünf Minuten subjektiv Einsparungen enstehen, so ist diese ganze Aktion doch eine gigantische Belastung für unser Stromnetz. Neben der Tatsache, dass das gesamte Stromnetz nicht dafür ausgelegt ist, auf sprunghafte Veränderungen im Energieverbrauch reagieren zu können und so ein Kraftwerk alles andere als in der Lage ist, innerhalb von Sekunden „mal eben so“ die Strompoduktion in großem Maße umzustellen, ist noch viel interessanter, was um 20:05 passieren wird:
viele viele Geräte verbrauchen in den ersten Momenten nach dem Einschalten wesentlich mehr Strom als in der Zeit danach (der sog. Einschaltstrom).
Was wird also passieren? Etwa um 20:05 Uhr wird – viele mitmachende Bewohner vorausgesetzt – abermals eine massive Anforderung auf das Stromnetz gestellt: jetzt werden sehr viele Haushalte noch viel viel mehr Last erzeugen, als sie das sonst tun.
Die Stromerzeuger stellen sich darauf ein, indem sie (so heißt es hier) alle Spitzenlastreserven aktivieren, die zur Verfügung stehen. Das bewirkt wohl letztlich genau das Gegenteil dessen, was mit dieser Aktion eigentlich bewirkt werden sollte, denn solche Reservern gehören zu den dreckigsten Energieerzeugungsmöglichkeiten, die wir so haben. Einzig Pumpspeicherkraftwerke sind relativ „grün“, bilden bei den Spitzenlastkraftwerken sicherlich nicht die Mehrzahl.

Im Vorlauf zu dieser Licht aus-Aktion hat man so eine Aktion ja schon in Westerland und in Bayern gestartet, sozusagen als Generalprobe und kleiner Wettbewerb zwischen den beiden Städten, wer in den fünf Minuten mehr Strom spart. Dort wurden dann vor den lichtlosen Minuten großflächig Kerzen ausgeteilt. Wie gut, dass die überhaupt kein CO2 produzieren…