Google Text & Tabellen Nutzungsbedingungen – ganz schön happig!

Ich höre gerade die 67. Folge des Podcasts Computerclub 2. Dort wird auf die Nutzungsbedingungen der internetbasierten Office-Programme von Google hingewiesen. Dort heißt es in den Nutzungsbedingungen unter Punkt 10: „Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.“ und weiter: „Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen und die Inhalte im Zusammenhang mit der Erbringung entsprechender Dienste zu nutzen.“

Das ist – wie ich finde – ziemlich harter Tobak. Also den neuen Patentantrag würde ich nicht unbedingt in Google Text & Tabellen verfassen 😉

Soviel zum Thema „in AGBs steht doch immer das Gleiche drin“ und „Was soll da schon Schlimmes drin stehen“. Ich sehe es des öfteren, dass – gerade bei Online-Geschichten – Menschen schneller auf „Ich akzeptiere die AGB“ geklickt haben, als der Rest des Formulars ausgefüllt ist – und zwar mit genau diesen Begründungen.
Ich bin schon oft belächelt worden, wenn ich Formulare, die mir mit dem Kommentar „Hier bitte unterschreiben“ in die Hand gedrückt werden, durchlese – und hier hätte es sich sehr gelohnt, das wieder zu tun. Ich bin mir sicher, dass bei weitem nicht alle Nutzer von Google Text & Tabellen wissen, mit was sie sich da einverstanden erklärt haben.

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