Bye bye, Netscape Navigator

Es begab sich etwa im Jahr 1998. Windows war noch toll, Videos im Internet selten und ISDN die schnellste Möglichkeit, Daten per DFÜ zu übertragen.
Ich fing an, die Weiten des Internets zu erkunden. Schon bald fiel die Entscheidung gegen Outlook und den Internet Explorer, hin zu Netscape Naviagor und damit später zum Netscape Communicator. Der Rest ist Geschichte: bishin zum Netscape Navigator 4.75 ging es, dann kam auch irgendwann Linux. Irgendwann kam dann der Umstieg zu Mozilla, sowas um die Gegend 0.8 oder so. Im Jahr 2003 kam dann auch der Umstieg auf MacOS. Irgendwann kam dann auch die Aufsplittung des Mozilla-Projekts in einzelne Programme. Viel hat sich seitdem getan, was sich nicht geändert hat ist mein Mailarchiv. Seitdem ich andauernd das Mozilla-Mail-Produkt nutze, haben meine über die Jahre gesammelten Mails auch immer wieder Umzüge mitgemacht.
Nun hält GTD in mein Leben Einzug. Meine derzeit favorisierte Software dafür ist Things. Ähnlich wie ein Konkurrenzprodukt, OmniFocus, bietet auch Things die Möglichkeit, E-Mails als Notiz an ein Todo anzuhängen; diese Integration setzt aber zwingend Apple Mail voraus.
Nun, geliebäugelt habe ich damit immer mal wieder; neben verschiedenen UI-Elementen, die mir bei Mail besser gefallen als bei Thunderbird, überzeugt mich bei Mail auch die Arbeitsgeschwindigkeit.
Sodenn, mach’s gut, Thunderbird, die Zeit mit dir war schön!

Die Umweltprämie

Die Umweltprämie (auch Abwrackprämie genannt), dient, so heißt es, der „Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen“.
Das leuchtet ein: man schafft einen finanziellen Anreiz, ein neues Auto zu kaufen.
Abgesehen davon, dass man mal darüber nachdenken sollte, wie sinnvoll es ist, technische einwandfreie PKWs zu vernichten (und hört man die Stimmen der Verwerter, haben solche Autos einen nicht unerheblichen Anteil unter den „abgewrackten“ Fahrzeugen), schaue ich ein bisschen in die Zukunft und frage ich mich, welche Auswirkungen es wohl haben mag, wenn man für einen dramatischen Anstieg von Neufahrzeugen sorgt und die entsprechenden Altfahrzeuge quasi verschwinden.

  • Wie geht es (z. B. den vielen freien) Autowerkstätten, die bald wesentlich weniger Autos zu reparieren haben?
  • Wie geht es Schrottplätzen, die bald wesentlich weniger Ersatzteile reinbekommen?
  • Wie geht es Teilehändlern, die bald wesentlich weniger Teile verkaufen werden?
  • Wie geht es den Autohändlern selbst, wenn der Boom vorbei ist und dann erstmal kaum noch jemand Autos kauft?